| SR-Ausfahrt am 21. Juni 2009 |
| Bereits zum vierten Mal trafen sich am 21. Juni 2009
SR-Mitglieder und Freunde zur traditionellen Früh- jahrs-Ausfahrt in die
näher gelegenen Bergregionen, um miteinander eine atemberaubend
schöne Land- schaft mit faszinierenden Straßen zu erleben.
Entspanntes Genussfahren steht hierbei regelmäßig im Vordergrund,
wenn auch manche Teilabschnitte zum Fahren in zügigem Tempo einladen, was
auch in diesem Jahr wieder gerne angenommen wurde. |
| Insgesamt 15 Fahrzeuge fanden sich zur gemeinsamen Ausfahrt
ein, die wie in jedem Jahr auf dem Parkplatz des Hotels Glemstal (jetzt
"Kulinarium") an der Solitude-Rennstrecke begann. Hans-Peter Koch und
Peter Maier hatten eine wunderschöne Streckenführung
ausgekundschaftet und professionelle Fahrtunterlagen erstellt. Erstmals gab es
sogar einen Aufkleber, der den Passanten signalisierte, welchem Anlass sie den
Anblick dieser wunderschönen Autos und Motorräder zu verdanken haben.
Besonderer Blickfang waren die echten Oldtimer vom Schlage eines 63er Opel
Kapitän L Coupé, eines 71er Mercedes 280 SL California Roadster
oder eines Porsche 911T 2,4 aus dem Jahr 1973. Vom Sound her überzeugte
der Zwölfzylinder eines Ferrari 412 mit zwei Doppelendrohren. Aber auch
jüngere Modelle sind bei den SR-Ausfahrten immer gern gesehen, in diesem
Jahr beispielsweise ein VW Bora, ein Audi Cabrio und ein Jaguar XK. |
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| Zunächst ging es in den nahegelegenen Schönbuch, ein
zusammenhängendes Waldgebiet mit sanften Tälern und Auen, an den
typischen Wassermühlen vorbei bis ins Neckartal. Dort konnte man schon die
mächtigen Höhen der Schwäbischen Alb erblicken, die über
die ehemalige Bergrennstrecke "Neuffener Steige" erklommen wurden.
Ebenso steil wie hinauf ging es sofort wieder hinunter nach Bad Urach und
unmittelbar danach standen die herausfordernden Serpentinen hinauf nach Sankt
Johann auf dem Programm. |
| Hans-Peter("Cooky") Koch spielte mit seinem roten
Porsche-Cabriolet den Fuchs, hinter dem alle anderen herjagten. So konnte man
sich den Blick auf Karte und Roadbook ersparen. Wenn es die Verhältnisse
hergaben, ging es ziemlich zügig vorwärts. Aber Genussmensch Cooky
drosselte die Fahrt mitunter auch auf Kriechtempo, wenn es einen besonders
schönen Blick auf die Landschaft zu erhaschen gab. Die ausgesuchten
Straßen waren weit abseits der großen Verkehrsströme und die
meiste Zeit war die SR-Truppe allein auf weiter Flur. |
| An besonders markanten Stellen mit weitem Rundumblick wurde
jeweils eine kurze Pause eingelegt. Und wenn die Motoren verstummten hörte
man nichts, außer ein paar zirpenden Grillen. Das zunächst frische
Juniwetter besserte sich von Stunde zu Stunde und ab Mittag wurde es richtig
sommerlich. Für die Mittagspause waren Tische in der Zwiefalter
Klosterbräu Gaststätte reserviert. Dort durfte man Bekanntschaft
machen mit einer herrlich bodenständigen und erstklassigen Küche.
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| Die Umgebung von Zwiefalten ist eine der schönsten
Gegenden für die Freunde des Genussfahrens. Cooky Koch führte die
SR-Karawane über schmale Sträßchen, die nicht einmal in
gängigen Straßenkarten verzeichnet sind, kurvenreich mit Senken und
Kuppen, durch dunkle Wälder, offene Felder und winzige Dörfer, mit
zahlreichen Panoramaausblicken, die zum Anhalten geradezu verpflichteten.
Keiner der Teilnehmer hatte vermutet, hier eine solche Idylle vorzufinden. |

| Fast wie im Wilden Westen: die Zwiefalter Alb |
| Weiter ging es Richtung Süden. Schon tauchten die ersten
Hinweisschilder Richtung Bodensee auf. Der SR-Tross aber schlängelte sich
durch das malerische Riedlingen im Donautal und von Ferne grüßte
bereits der "Bussen", ein der Alb vorgelagerter Aussichtsberg mit
Kirche. Dieser sollte zu Fuß erklommen werden, was in Anbetracht des
üppigen Mittagessens durchaus der Gesundheit diente. Belohnt wurden die
Bergsteiger mit einem atemberaubenden Weitblick bis an den Bodensee und im
Dunst des Horizonts konnte man die Alpen erahnen. |
| Aufstieg zum "Bussen" mit schwäbischer
Aufforderung zur Rast |
| Auch "Charly" genießt die Aussicht |
| Sonniges Wetter begleitete fortan die SR-Fahrer und die
Cabrio-Dächer - sofern vorhanden - waren längst geöffnet. Nun
ging es zurück nach Norden, an zahlreichen Burgruinen vorbei hinauf auf
die Albhochfläche. Und bei Mehrstetten lotste Cooky die Karawane in eine
unscheinbare Nebenstraße, an deren Ende ein Landgasthof wartete, den man
dort nie und nimmer vermutet hätte. Auf der geräumigen Sonnenterrasse
ließen sich die Teilnehmer zu Kaffee und Kuchen nieder. Der Weitblick
über die Hügellandschaft, die warmen Sonnenstrahlen und die Stille
erinnerten manche weitgereisten Freunde an die Toscana. |
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| Es wurde eine lange Pause. Keiner wollte mehr so recht ins
Auto steigen. Zu gemütlich war dieser Aufenthalt im "Landgasthof
Hirsch im Grünen". Doch noch wartete die Schlussetappe mit
herausfordernden Bergab- und Bergaufpassagen am Albtrauf. Über Westerheim
ging es steil in Serpentinen hinunter nach Wiesensteig und geradeso weiter,
noch einmal hinauf über den Bläsiberg und wieder hinab nach
Neidlingen - fast schon ein Alpenszenarium. |
| Zu guter Letzt machte die Karawane noch einmal kehrt und
tauchte ein in ein Albtal ohne Ausgang. In Häringen endete die
Straße und auch die diesjährige SR-Ausfahrt. Selbstverständlich
gab es auch dort ein kulinarisches Highlight. Im Landgasthof Rössle mit
eigener Mezgerei und Bäckerei waren Plätze für die SR-Truppe
reserviert. Die Fleischgerichte aus eigener Schlachtung und das frisch
gebackene Bauernbrot ließen keine Wünsche offen. Aus den strahlenden
Gesichtern der Teilnehmer ließ sich unschwer ablesen, dass diese Ausfahrt
voll und ganz ihren Geschmack getroffen hat. Auf ein Neues im nächsten
Jahr. |
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